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Dorfrundgang · Station 2 von 6

Der Friedhof von Hostel

Der Friedhof von Hostel liegt am Waldrand des Eickser Busch.

Das Eingangstor des Friedhofs zwischen hohen Hecken, dahinter der gerade Mittelweg mit Bäumen
Der Eingang gibt den Blick über die gesamte Länge des Friedhofs frei; durch seine Mitte führt eine Allee.

Bis 1920 lag der Friedhof des Dorfes rund um die Kapelle. Dann wurde er aufgegeben, und am Waldrand des Eickser Busch entstand der heutige Friedhof. Einzelne Grabsteine aus Rotsandstein sind erhalten und stehen bis heute rund um die Kapelle.

Wie groß der alte Kirchhof war, zeigt ein Lageplan, den das Königliche Katasteramt in Gemünd am 3. November 1891 anfertigte. Er verzeichnet 151 Begräbnisplätze für Erwachsene und 136 für Kinder. Die vielen Kindergräber waren wegen der damals sehr hohen Kindersterblichkeit nötig.

Lageplan des ummauerten Kirchhofs: nummerierte Grabfelder rund um den Grundriss der Kapelle, darunter Datum, Unterschrift und Stempel des Königlichen Katasteramts Gemünd
Der Lageplan des Kirchhofs vom 3. November 1891

Ein langer Mittelweg teilt den Friedhof in zwei Hälften. Acht Rotdorn-Solitärbäume machen aus dieser Geraden eine prägende Allee. Die Bäume gehören zu den Rosengewächsen und blühen im Mai und Juni. Sie sind sehr bienenfreundlich und bieten Vögeln einen Lebensraum. Während der Blüte bilden sie einen farbenprächtigen Kontrast zum Wald dahinter.

Weitere besondere Bäume in und um Hostel stellt die Seite zur Geschichte vor.

Der asphaltierte Mittelweg des Friedhofs, gesäumt von Bäumen, im Hintergrund Wald
Der Mittelweg mit der Rotdornallee

In Hostel gibt es nur wenige Stellplätze. Bitte parken Sie rücksichtsvoll. Für Wanderungen ist der Wanderparkplatz „VIA Mansio Mechernich" zwischen Kommern und Eicks der bessere Ausgangspunkt.